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	<title>Vatafu.de - Erneuerbare Energien</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Solaranlagen &#8211; Kosten &amp; Förderung</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 22:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solar-Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Investitionskosten für eine PV-Anlage ergeben sich aus den Kosten für die Module, die Unterkonstruktion, den Wechselrichter sowie aus Planungs-, Montage- und Netzanschlusskosten. Alles in allem liegt der Richtwert bei einem Preis von ca. 4.500 bis 6.000 Euro pro kWp Anlagenleistung inklusive Installation und Mehrwertsteuer. Je größer die Anlage, desto geringer der Preis pro kWp. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Investitionskosten für eine PV-Anlage ergeben sich aus den Kosten für die Module, die Unterkonstruktion, den Wechselrichter sowie aus Planungs-, Montage- und Netzanschlusskosten. Alles in allem liegt der Richtwert bei einem Preis von ca. 4.500 bis 6.000 Euro pro kWp Anlagenleistung inklusive Installation und Mehrwertsteuer. Je größer die Anlage, desto geringer der Preis pro kWp. Nachstehend finden Sie zur Orientierung einige Beispielrechnungen.<span id="more-21"></span></p>
<p><strong>Beispiel-Rentabilitätsrechnung</strong><br />
Inbetriebnahme: 2006<br />
Installationsort: München<br />
Dachfläche: 46 m2<br />
Dachneigung: 35°<br />
Ausrichtung: Südwest<br />
Spezifischer Stromertrag: 950 kWh pro Jahr und kWp<br />
Strom-Jahresertrag: 4.750 kWh/Jahr<br />
Gesamtertrag: 2.461 €/Jahr<br />
(entspricht einer durchschnittlichen Rendite von ca. 6% bei 21 Jahren Laufzeit)</p>
<p>Investitionssumme (schlüsselfertige Anlage): 26.000 € brutto<br />
Betriebskosten: 260,00 €/Jahr</p>
<p><img src="http://vatafu.de/bilder/solar07.png" align="left" border="1" height="165" width="298" /><em>Finanzierung der Anlage:</em> 50 % über ein Programm der KfW, 30% über einen Bankkredit und 20 % Eigenanteil. Berücksichtigt wurde ein individueller Steuersatz von ca. 30%. Die Versteuerung der Gewinne wurde nicht in die Rechnung einbezogen.</p>
<p><strong>Die Kosten sind fix ermittelt</strong><br />
Die Investitionskosten für eine PV-Anlage ergeben sich aus den Kosten für die Module, die Unterkonstruktion, den Wechselrichter sowie aus Planungs-, Montage- und Netzanschlusskosten. Alles in allem liegt der Richtwert bei einem Preis von ca. 4.500 bis 6.000 Euro pro kWp Anlagenleistung inklusive Installation und Mehrwertsteuer. Je größer die Anlage, desto geringer der Preis pro kWp. Nachstehend finden Sie zur Orientierung einige Beispielrechnungen.</p>
<p><strong>Die Betriebskosten</strong><br />
PV-Module sind nahezu störungs- und wartungsfrei. Laufende Kosten entstehen beispielsweise durch das regelmäßige Ablesen des Stromzählers, die Instandhaltung sowie die Reinigung der Module bei starker Verschmutzung. Die jährlichen Betriebskosten betragen ca. ein Prozent der Anschaffungskosten.</p>
<p><strong>Sicherheit zählt mit</strong><br />
Um die PV-Anlage umfassend zu schützen, empfiehlt sich eine Photovoltaik-Versicherung, die inzwischen von vielen Dienstleistern angeboten wird. Sie trägt Schäden, die z. B. durch Unwetter, Feuer, Vandalismus, Diebstahl oder technische Risiken wie Überspannung entstehen, und schließt optional eine Ertragsausfallversicherung ein.</p>
<p><strong>Beteiligung von allen Seiten</strong><br />
Sie haben die Wahl: Es gibt verschiedene Kredit- und Förderprogramme vom Bund, den Ländern, Städten und Gemeinden, Finanzämtern und einigen Energieversorgungsunternehmen. Ob in Form von zinsgünstigen Krediten für private Nutzer, Zuschüssen für Universitäten und Schulen oder interessanten Finanzierungsmöglichkeiten für Landwirte. Weitere Informationen zum Thema Förderung und Vorgehensweise erfahren Sie bspw. unter  www.kfw.de</p>
<p><strong>Bei Anschluss: Zuschuss</strong><br />
Bei Ihrer Investition in die Photovoltaik haben Sie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf Ihrer Seite. Es garantiert Ihnen 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung pro Kilowattstunde vom jeweiligen Energieversorgungsunternehmen – deutschlandweit, vertraglich gesichert und unabhängig von politischen Wechseln.<br />
Der Gesetzgeber hat die Vergütung nach dem EEG degressiv angelegt. Das heißt, die Mindestvergütungen für Solarstrom werden jährlich um 5 Prozent gesenkt. Für Solarstromanlagen, die im Jahr 2006 in Betrieb genommen werden, gibt es also 5 Prozent weniger Vergütung als 2005, weitere 5 Prozent weniger dann in 2007 und den darauf folgenden Jahren. Die jeweilige Vergütungshöhe bleibt jedoch auf 20 Jahre gesehen immer bestehen. Eine schnelle Entscheidung zahlt sich daher aus.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://vatafu.de/bilder/solar08.png" border="1" height="229" width="379" /></p>
<p>Die Vergütungssätze variieren je nach Anwendung und Größe des PV-Systems wie folgt (Jahr der Inbetriebnahme 2005):1. Photovoltaik auf Dächern und Schallschutzwänden</p>
<ul>
<li>Vergütungssatz für PV-Anlagen bis 30 kWp 54,53 Cent je kWh</li>
<li>Vergütungssatz für PV-Anlagen oberhalb von 30 kWp 51,87 Cent je kWh</li>
<li>Über 100 kWp 51,30 Cent je kWh</li>
<li>Degression der Förderung um 5% pro Jahr</li>
</ul>
<p>2. Photovoltaik an Gebäudefassaden</p>
<ul>
<li>Vergütungssatz für PV-Fassaden-Anlagen bis 30 kWp 59,53 Cent je kWh</li>
<li>Vergütungssatz für PV-Fassaden-Anlagen oberhalb von 30 kWp 56,87 Cent je kWh</li>
<li>Degression der Förderung um 5% pro Jahr</li>
</ul>
<p>3. Photovoltaik ebenerdig</p>
<ul>
<li>Vergütungssatz für ebenerdige PV-Anlagen 43,42 Cent je kWh unabhängig von der Größe der Anlage.</li>
<li>Für Freiflächenanlagen gibt es eine jährliche Degression der Vergütung von 6,5% ab 2005.</li>
</ul>
<p><strong>Vergütungsbeispiel:</strong><br />
Mit einer in München installierten 5-Kilowatt-PV-Anlage (angenommene Sonneneinstrahlung:<br />
950 kWh/kWp) erzeugen Sie ca. 4.750 kWh Strom im Jahr, die bei einer Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2006 mit 51,80 Eurocent vergütet werden. Daraus ergibt sich eine Einspeisevergütung von 2.461 Euro im Jahr.</p>
<p><strong>Vergütungen transparent gemacht</strong><br />
Warum sind diese Vergütungen so hoch? Weil sie sich nach den Stromgestehungskosten richten – und diese sind bei erneuerbaren Energien noch deutlich höher als bei konventionellen Energieträgern. Denn in den Kosten für konventionelle Energien sind die Aufwendungen für Umwelt- und Klimaschäden, wie z. B. Tankerhavarien, ebenso wenig enthalten wie die staatlichen Subventionen. Solarstrom wäre schon heute wettbewerbsfähig, wenn diese Kosten Bestandteile der Preise für konventionelle Energien wären und nicht von der Allgemeinheit getragen werden müssten.</p>
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		<title>Sonnen-Standort Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 21:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solar-Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Pro Quadratmeter erhält Deutschland durchschnittlich 50 Prozent der Strahlungsintensität, die auf die Sahara trifft. Somit summiert sich bei uns die eintreffende Sonnenenergie im Jahr auf 1.000 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter, von denen der Süden Deutschlands lediglich zehn Prozent mehr genießt als der Norden. Immerhin gibt es in Hamburg durchschnittlich mehr Sonnenstunden als am bayrischen Tegernsee, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pro Quadratmeter erhält Deutschland durchschnittlich 50 Prozent der Strahlungsintensität, die auf die Sahara trifft. Somit summiert sich bei uns die eintreffende Sonnenenergie im Jahr auf 1.000 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter, von denen der Süden Deutschlands lediglich zehn Prozent mehr genießt als der Norden. Immerhin gibt es in Hamburg durchschnittlich mehr Sonnenstunden als am bayrischen Tegernsee, und die Ostsee-Insel Usedom ist der sonnenreichste Ort Deutschlands.<span id="more-20"></span><br />
<img src="http://vatafu.de/bilder/solar05.png" align="left" border="1" height="285" hspace="10" vspace="10" width="177" />Den voraussichtlichen Energieertrag Ihrer PV-Anlage können sie anhand der geografischen Ausrichtung (Süden, Osten, Westen) und der Dachneigung (10 bis 90 Grad) bestimmen. Einen optimalen Ertrag erzielen Sie im &#8220;hellen Farbbereich&#8221;. Je weiter Sie außen liegen, desto geringer die Ausbeute.</p>
<p>Den Jahreszeiten zum Trotz hat die Sonnenenergie immer Saison. Selbst an überwiegend trüben Herbst- und Wintertagen erzielt eine PV-Anlage noch eine beachtliche Energieausbeute.</p>
<p>Kein Wunder also, dass in Deutschland im Jahr 2004 mehr PV-Anlagen als in jedem anderen Land der Welt installiert wurden. Mit 100.000 neu montierten PV-Anlagen 2004 konnte der bisherige Marktführer Japan überholt werden. Insgesamt nutzen nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) bereits rund 800.000 Eigenheimbesitzer hier zu Lande Solarenergie zur Strom- oder Wärmegewinnung.Für Photovoltaik steht in Deutschland ein Flächenpotential von über 1,3 Mrd. Quadratmeter günstig geneigter und unverschatteter Dächer, Fassaden und Freiflächen zur Verfügung. Für eine Vollversorgung durch PV-Anlagen würde dies mehr als ausreichen.<br />
Die Energieversorgung der Bundesrepublik und der EU kann langfristig durch den effizienten Einsatz erneuerbarer Energien aus Wind, Wasser und Sonne vollständig gesichert werden. Doch um dieses Ziel zu erreichen, müssen bereits heute alle Maßnahmen ergriffen werden, damit die erforderlichen Technologien rechtzeitig, sicher und zu günstigen Preisen verfügbar sind.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://vatafu.de/bilder/solar06.png" border="1" height="259" width="364" /></p>
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		<title>Solaranlagen &#8211; Montage</title>
		<link>http://vatafu.de/solar-energie/solaranlagen-montage.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 21:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solar-Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine auf Dauer rentable, netzgekoppelte PV-Anlage ist überall einsetzbar, wo mindestens 10 x 10 m Dachfläche zur Verfügung stehen. Bei voller Sonneneinstrahlung erzeugt eine 10 Quadratmeter große PV-Anlage in Mitteleuropa etwa 1 kWp (Kilowatt peak) Leistung. Ein Niveau, das sich durch die Größe der Anlage, die Leistung der Module und den Modultyp individuell steigern lässt.
Abweichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine auf Dauer rentable, netzgekoppelte PV-Anlage ist überall einsetzbar, wo mindestens 10 x 10 m Dachfläche zur Verfügung stehen. Bei voller Sonneneinstrahlung erzeugt eine 10 Quadratmeter große PV-Anlage in Mitteleuropa etwa 1 kWp (Kilowatt peak) Leistung. Ein Niveau, das sich durch die Größe der Anlage, die Leistung der Module und den Modultyp individuell steigern lässt.<span id="more-19"></span></p>
<p><strong>Abweichen erlaubt</strong><br />
Entscheidend für die optimale „Strahlen-Ernte“ sind der Neigungswinkel der Module und die Dachausrichtung. Den größten Ertrag liefern die Module, wenn sie nach Süden ausgerichtet und in einem Neigungswinkel zwischen 25 Grad und 45 Grad installiert sind. Bei Abweichung von der Südausrichtung nach Westen oder Osten um bis zu 50 Grad reduziert sich die Energieausbeute nur um ca. acht Prozent.</p>
<p><strong>Achtung bei Verdunklungsgefahr</strong><br />
Der Schatten, den Bäume, Gebäude oder Antennen auf Ihr Dach werfen, ist der Feind eines jeden PV-Moduls. Denn die Solarzellen sind in Reihe geschaltet, und jede im Dunkeln liegende Solarzelle stört den reibungslosen Fluss und beeinträchtigt somit die Leistung der Anlage.<br />
<strong><br />
Keine große Belastung</strong><br />
Eine PV-Anlage passt prinzipiell auf jedes Dach, denn für jede Art und Form gibt es spezielle Montagesysteme. Ob es ein Dach mit dem zusätzlichen Gewicht der Anlage aufnehmen kann, entscheidet sein baulicher Zustand. Wer Zweifel in puncto Stabilität, Dacheindeckung oder -abdichtung hegt, sollte sich vor der geplanten Installation von einem Statiker oder Dachdecker beraten lassen.</p>
<p><strong>Vorteile für Alt und Neu</strong><br />
Bei Neubauten können Fassaden- und Dachelemente wie Ziegel oder Metall kostensparend durch Solarelemente ersetzt werden. So bilden Dach und PV-Module eine optische Einheit. Bei der Sanierung von Flachdächern kann das komplette Dach mit einer Konstruktion aus PV-Modulen überbaut werden.</p>
<p><strong>Damit solar alles klargeht</strong><br />
Grundsätzlich braucht man für die Installation einer privaten PV-Anlage auf dem eigenen Dach <em>keine Genehmigung</em>, es sei denn, das Sonnendach soll ganz spezielle Formen annehmen, die Gebäudehülle überragen oder einem denkmalgeschützten Gebäude neue Ansichten verleihen. Ganz genau weiß es Ihr zuständiges Bauamt.<br />
<strong><br />
Sitzt, passt und macht Strom</strong><br />
Ob Aufdach-, Indach-, Flachdach-Montage, Freilandaufstellung oder Speziallösungen: die Möglichkeiten, PV-Module optisch ansprechend in Ihr Gebäude zu integrieren, sind vielfältig. So finden Sie sicher eine Lösung, die Ihren architektonischen Wünschen entspricht.</p>
<p><strong>Aufdach-Montage</strong><br />
Hier werden die PV-Module auf einer speziellen Unterkonstruktion etwa 5–15 cm über der Dacheindeckung angebracht. Bedingt durch die einfache Konstruktion, hat man geringere Kosten als bei der aufwändigeren Indach-Montage.</p>
<p><strong>Indach-Montage</strong><br />
Ästhetisch gesehen ist die Integration in die vorhandene Dacheindeckung die ansprechendere Variante, birgt aber den Nachteil der schlechteren Hinterlüftung. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Installateur oder Architekt beraten.</p>
<p><strong>Flachdach-Montage</strong><br />
Die Module werden aufgeständert, sprich: über ein Montagesystem schräg aufgestellt, um möglichst viel Sonnenstrahlung einzufangen. Für eine Flachdach-Montage eignen sich große, durchgehend freie Dachflächen.</p>
<p><strong>Fassaden-Montage</strong><br />
Man unterscheidet in Kalt- und Warmfassaden. Bei Kaltfassaden werden die Module nachträglich vor die Fassade installiert und dienen sowohl der Energieproduktion als auch dem Witterungsschutz. Als Warmfassade bezeichnet man eine komplett aus Photovoltaik-Modulen aufgebaute Außenwand, die alle Funktionen der Gebäudehülle bis hin zur Wärmedämmung übernimmt.</p>
<p><strong>Freilandaufstellung</strong><br />
Für die Freilandaufstellung einer PV-Anlage eignen sich große, durchgehend freie Bodenflächen. Diese Montageart ist besonders für Kommunen, Gemeinden und Landwirte interessant.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik &#8211; netzgekoppelt oder netzunabhängig</title>
		<link>http://vatafu.de/solar-energie/photovoltaik-netzgekoppelt-oder-netzunabhangig.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 20:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solar-Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Je nach Zielstellung können Photovoltaik-Anlagen in netzgekoppelte PV-Syteme und in Inselsysteme eingeteilt werden.
Netzgekoppelt &#8211; Hauptmerkmal von netzgekoppelten Solaranlagen ist deren Anbindung an das öffentliche Stromversorgungsnetz. Das heisst, der erzeugte Strom wird unmittelbar in das Energieversorgungsnetz eingespeist. Die Stromversorgung des Haushaltes wird nach wie vor durch das öffentliche Netz gesichert.
In Deutschland und Österreich sind bereits mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je nach Zielstellung können Photovoltaik-Anlagen in netzgekoppelte PV-Syteme und in Inselsysteme eingeteilt werden.<span id="more-18"></span></p>
<p><strong>Netzgekoppelt</strong> &#8211; Hauptmerkmal von netzgekoppelten Solaranlagen ist deren Anbindung an das öffentliche Stromversorgungsnetz. Das heisst, der erzeugte Strom wird unmittelbar in das Energieversorgungsnetz eingespeist. Die Stromversorgung des Haushaltes wird nach wie vor durch das öffentliche Netz gesichert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">In Deutschland und Österreich sind bereits mehr als 100.000 netzgekoppelte PV-Anlagen installiert. Der erzeugte Wechselstrom wird über einen separaten Einspeisezähler in das lokale Energieversorgungsnetz geleitet. In Deutschland vergütet der Netzbetreiber den eingespeisten Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Damit erhalten Sie für jede erzeugte und eingespeiste Kilowattstunde bares Geld.</p>
<p><img src="http://vatafu.de/bilder/solar03.png" title="netzgekoppelte Solaranlage" alt="netzgekoppelte Solaranlage" align="left" border="1" height="249" hspace="10" vspace="10" width="265" /></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm">Die einzelnen Komponenten einer netzgekoppelten PV-Anlage sind:</p>
<ul>
<li> PV-Module zur Umwandlung von Licht in elektrischen Strom</li>
<li>Wechselrichter zur Aufbereitung des Solarstroms in Netzqualität &#8211; Der Inverter (Wechselrichter) wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um und steuert automatisch das gesamte System. Dies ist zum Beispiel nötig, wenn das öffentliche Netz ausfallen oder abgeschaltet werden sollte.</li>
<li>Wechselstromzähler / Einspeisezähler zur Erfassung des Stromertrags</li>
<li>Sicherheitskomponenten zur elektrischen Absicherung der PV-Anlage</li>
</ul>
<p><strong>Netzunabhängige Solaranlagen / Inselanlagen</strong> -  In Europa erfreut sich die autarke Energieversorgung insbesondere im Freizeitbereich wachsender Begeisterung. Anschlussprobleme und laute Generatoren ade. Die netzunabhängige Photovoltaik-Anlage versorgt Sie mit Strom, wo immer Sie ihn benötigen. Für Reisemobile, Boote, Garten- und Wochenendhäuser oder Skihütten: Das Solar-Home-System liefert angenehme Spannung für Beleuchtung, Kühlschränke, Radios und Fernseher – umweltfreundlich und leise.</p>
<p><img src="http://vatafu.de/bilder/solar04.png" title="netzunabhängige Solaranlage / Inselanlage" alt="netzunabhängige Solaranlage / Inselanlage" align="left" border="1" height="213" hspace="10" vspace="10" width="265" />Die Komponenten eines Insel-Systems sind:</p>
<ul>
<li>PV-Module zur Umwandlung von Licht in elektrischen Strom:</li>
<li>Wechselrichter zur Aufbereitung des Solarstroms in Netzqualität</li>
<li>Laderegler zur Kontrolle der Lade- und Entladevorgänge in der Solarbatterie</li>
<li>Solarbatterie zur Speicherung des erzeugten Gleichstroms</li>
</ul>
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		<title>Photovoltaik &#8211; Prinzip</title>
		<link>http://vatafu.de/solar-energie/photovoltaik-prinzip.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 20:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solar-Energie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://vatafu.de/allgemein/photovoltaik-prinzip.htm</guid>
		<description><![CDATA[Albert Einstein erhielt 1921 den Nobelpreis nicht – wie oft vermutet – für die Relativitätstheorie, sondern für seine Deutung des photoelektrischen Effekts. Ein Geniestreich, der heute unter dem Begriff Photovoltaik (PV) zur umweltfreundlichen Nr. 1 in der Energieerzeugung avanciert. 
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom, die auf einer physikalischen Reaktion basiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Albert Einstein erhielt 1921 den Nobelpreis nicht – wie oft vermutet – für die Relativitätstheorie, sondern für seine Deutung des photoelektrischen Effekts. Ein Geniestreich, der heute unter dem Begriff Photovoltaik (PV) zur umweltfreundlichen Nr. 1 in der Energieerzeugung avanciert. <span id="more-17"></span></p>
<p><img src="http://vatafu.de/bilder/solar02.png" align="left" border="1" height="238" hspace="10" vspace="10" width="265" />Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom, die auf einer physikalischen Reaktion basiert. Die Leistung bei diesem äußerst spannenden Prozess übernehmen die Solarzellen, die in Photovoltaik-Modulen üblicherweise in Reihe zusammengeschaltet sind.</p>
<p>Fast 95 % aller Solarzellen bestehen aus dem Halbleitermaterial Silizium, das als zweithäufigstes Element der Erdrinde in Hülle und Fülle vorhanden ist. Eine Solarzelle besteht aus zwei Schichten: einer negativ und einer positiv dotierten Lage. Trifft das Sonnenlicht auf die Solarzelle, wird eine physikalische Reaktion ausgelöst, in deren Folge diese Gleichstrom erzeugt. Da die meisten elektrischen Geräte genau wie das Elektrizitätsnetz mit Wechselstrom arbeiten, ist eine Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom mit entsprechender Spannung notwendig. Diesen Prozess übernimmt ein Wechselrichter. Und schon fließt sonniger Strom, den man im Haushalt sofort verbrauchen, in Batterien speichern oder ins öffentliche Stromnetz einspeisen kann.</p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm">Eine Photovoltaik-Anlage ist also Ihre Direktleitung zur Sonne.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik &#8211; Die Stromleitung zur Sonne</title>
		<link>http://vatafu.de/solar-energie/photovoltaik-die-stromleitung-zur-sonne.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 20:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solar-Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Strom aus Sonnenlicht – keine andere Form der Energiegewinnung ist so sauber, so umweltfreundlich und so vielfältig einzusetzen. Die Sonne als natürliche Energiequelle zu nutzen, ist keinesfalls eine neue Idee. Bereits in der Antike, vor 2500 Jahren, bauten die Griechen ihre Häuser so, dass sie die Sonnenenergie nutzen konnten: Große Fensteröffnungen nach Süden ließen am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Strom aus Sonnenlicht – keine andere Form der Energiegewinnung ist so sauber, so umweltfreundlich und so vielfältig einzusetzen. Die Sonne als natürliche Energiequelle zu nutzen, ist keinesfalls eine neue Idee. Bereits in der Antike, vor 2500 Jahren, bauten die Griechen ihre Häuser so, dass sie die Sonnenenergie nutzen konnten: Große Fensteröffnungen nach Süden ließen am Tag die Sonne ins Haus, die Mauern speicherten ihre Wärme und gaben sie in der Nacht wieder ab.<span id="more-16"></span></p>
<p><img src="http://vatafu.de/bilder/solar01.png" align="left" border="1" height="272" hspace="10" vspace="10" width="265" />Die heutige Solar-Architektur knüpft an diese Traditionen passiver Solarenergienutzung der Antike an. Denn unter passiver Solarenergienutzung versteht man die Nutzung der Sonnenenergie ohne technische Hilfsmittel. Durch die Architektur eines Gebäudes, insbesondere seine Südausrichtung, ist es möglich, Räume direkt durch Sonneneinstrahlung zu erwärmen. An schönen Wintertagen kann die tiefstehende Sonne südseitige Räume mit Wärme versorgen, während die hochstehende Sonne im Sommer sie nicht übermäßig erhitzt. Heute werden durch neue Baumaterialien und Techniken, besonders dem gezielten Einsatz von Glas an der Südfassade, beträchtliche Energiegewinne erzielt. Zusätzlich werden helle und freundliche Räume geschaffen.</p>
<p>Seit mittlerweile 50 Jahren liefern Solarzellen Energie für Satelliten im Weltraum – solarbetriebene Taschenrechner oder Uhren haben unsere Haushalte erobert. Langfristig betrachtet ist die Solarenergie die wichtigste Energiequelle der Menschheit. Denn die Ressourcen konventioneller Energieträger wie Öl, Gas und Kohle werden bei einem weltweit steigenden Energiebedarf nach Expertenmeinung noch in diesem Jahrhundert aufgebraucht sein.</p>
<p>In Deutschland wird die Stromerzeugung aus der Sonne, genannt Photovoltaik (PV), immer beliebter – bereits 800.000 Solaranlagen sind in Betrieb – aus ökologischer Überzeugung und weil die Kosten für die eigene PV-Anlage kontinuierlich sinken und der Staat die Voraussetzungen für einen rentablen Betrieb geschaffen hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fakten zur Windenergie &#8211; Teil4</title>
		<link>http://vatafu.de/windkraft/fakten-zur-windenergie-teil4.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 20:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltverbände zur Windenergie Alle großen Naturschutz- und Umweltverbände haben immer die ökologischen Vorzüge der Windkraft betont. BUND, NABU, WWF, Greenpeace und Robin Wood setzen sich für den weiteren umweltgerechten Ausbau der Windkraft und anderer erneuerbarer Energien ein. Auch der Deutsche Bauernverband, Gewerkschaften und Kirchen unterstützen die Windkraft- Nutzung. Dabei ist ein abgestimmtes Vorgehen beim Landschafts- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umweltverbände zur Windenergie</strong> Alle großen Naturschutz- und Umweltverbände haben immer die ökologischen Vorzüge der Windkraft betont. BUND, NABU, WWF, Greenpeace und Robin Wood setzen sich für den weiteren umweltgerechten Ausbau der Windkraft und anderer erneuerbarer Energien ein. <span id="more-15"></span>Auch der Deutsche Bauernverband, Gewerkschaften und Kirchen unterstützen die Windkraft- Nutzung. Dabei ist ein abgestimmtes Vorgehen beim Landschafts- und Naturschutz notwendig, um allen Facetten des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden.</p>
<ul>
<li><strong>Versorgungssicherheit</strong> Kein Kraftwerk für sich allein kann eine sichere Energieversorgung garantieren. Sämtliche europaweit verfügbaren Kraftwerke schützen und stützen bei Ausfall einzelner Kraftwerke das Gesamtnetz. Windenergie- Anlagen lassen sich technisch ohne weiteres in dieses Verbundnetz integrieren. Der von ihnen erzeugte Strom kann problemlos in die Kraftwerksplanung zur öffentlichen Stromversorgung eingebunden werden. Mit den Einspeiseschwankungen der Windturbinen können die Kraftwerke wesentlich unkomplizierter umgehen als mit den verbraucherbedingten Abnahmeschwankungen. Meteorologische Prognoseprogramme ermöglichen eine immer präzisere Vorhersage der Windstrom- Einspeisung, was die Stromproduktion bestehender konventioneller Kraftwerke reduziert und den Bau neuer Kraftwerke überflüssig macht.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Vogelschutz und Wildtiere</strong> Das Verhalten von Vögeln und auch von Wildtieren in der Nähe von Windturbinen ist unterschiedlich: Während einige Vogelarten ihre Nester teilweise im Schutz der Generatorhäuser bauen, meiden andere diese Umgebung. Wissenschaftlich fundierte Studien belegen, dass der sogenannte »Vogelschlag« an Windkraftwerken keine Rolle spielt. Als »Vogelschlag« werden die Kollisionen von Vögeln mit den Flügeln der Rotoren bezeichnet. Eine Umfrage unter den niedersächsischen Jägern ergab, dass sie Windkraftanlagen nicht als gravierende Störquelle für das heimische Niederwild ansehen. Neuere Untersuchungen zeigen auch, dass anfänglich beobachtete Verdrängungseffekte durch eine sich relativ schnell einstellende Gewöhnung von Vögeln und Wildtieren mitunter vollständig kompensiert werden. Durch eine sorgsame Standortplanung lassen sich Auswirkungen von Windturbinen auf die Lebensräume von Vögeln sowie Wildtieren vermeiden oder wenigstens auf ein Minimum beschränken. In Natur- und Vogelschutzgebieten findet darüber hinaus kein Ausbau der Windenergie statt.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Ziele</strong> Die Bundesregierung will den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis 2010 mindestens verdoppeln. In Dänemark soll bis zum Jahr 2030 rund die Hälfte des Stroms aus Windkraft erzeugt werden. Das Europäische Parlament und die EU-Kommission wollen den Anteil regenerativer Energieträger an der Stromversorgung in den 15 Mitgliedsländern bis zum Jahr 2010 auf rund 22 Prozent verdoppeln.</li>
</ul>
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		<title>Fakten zur Windenergie &#8211; Teil3</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 20:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Öffentliche Meinung Die große Mehrheit der Bundesbürger bewertet die moderne Windkraft außerordentlich positiv. Mehrere Umfragen sowohl speziell in Urlaubsgebieten mit hohem Anteil an Windturbinen als auch bei bundesweiter Betrachtung zeigen, dass die Bevölkerung eine weitaus intensivere Nutzung der erneuerbaren Energien wünscht. Bei einer Emnid-Umfrage äußerten sich 1997 rund 88 Prozent der Befragten positiv zur Windenergie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Öffentliche Meinung </strong>Die große Mehrheit der Bundesbürger bewertet die moderne Windkraft außerordentlich positiv. Mehrere Umfragen sowohl speziell in Urlaubsgebieten mit hohem Anteil an Windturbinen als auch bei bundesweiter Betrachtung zeigen, dass die Bevölkerung eine weitaus intensivere Nutzung der erneuerbaren Energien wünscht. <span id="more-14"></span>Bei einer Emnid-Umfrage äußerten sich 1997 rund 88 Prozent der Befragten positiv zur Windenergie. Bei einer Befragung des ipos-Instituts im Auftrag der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW) Ende 1998 zeigte sich, dass über 80 Prozent der Deutschen eine verstärkte Nutzung aller erneuerbaren Energien wollen.</p>
<ul>
<li><strong>Regionale Wirtschaftsimpulse</strong> Die rund 8 500 Windkraft-Anlagen, die Mitte 2000 bundesweit Ökostrom erzeugen, bedeuten für viele strukturschwache Gebiete wichtige regionale Wirtschaftsimpulse. Die Windkraft schafft neue Arbeitsplätze, verhindert den Abfluss der Kaufkraft, sorgt für Gewerbesteuereinnahmen und stärkt die landwirtschaftlichen Betriebe, für die der Windstrom-Verkauf ein weiteres wirtschaftliches Standbein bedeutet. Vielerorts ist es auch zur Gründung eigener Bürgerwindparks gekommen. Der Einsatz der Einwohner für ihren »persönlichen« Ausstieg aus der Stromversorgung durch fossile Energieträger hat vielerorts neue Vereine, Gruppen und Kooperativen an einen Tisch gebracht und dadurch ländliche Räume belebt. Genau diese Entwicklung hat positive Folgen für die Zukunftsperspektiven junger Leute in ländlichen Gebieten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Rohstoffreserven</strong> Die weltweiten Vorräte an Öl, Gas und Uran sind in wenigen Jahrzehnten erschöpft, und auch die Kohlevorräte sind begrenzt. Fossile und atomare Ressourcen sind prinzipiell endlich. Auch die Entdeckung neuer Vorkommen kann das Ende nur hinauszögern. Die heute erwachsene Generation wird dies aller Voraussicht nach anhand steigender Preise erfahren. Die Jugend von heute wird wahrscheinlich schon die Folgen einer drastischen Verknappung der Rohstoffe Öl und Gas erleben. Selbst wenn noch einige zusätzliche Energievorräte entdeckt werden, kann das globale Ökosystem schon die Verbrennung der jetzt bekannten Ressourcen nicht mehr verkraften. Daneben gefährdet die ungesicherte Entsorgung des Atommülls unsere Gesundheit und die unserer Nachkommen auf unabsehbare Zeit. Die erneuerbaren Energien bieten dagegen ein unerschöpfliches Potenzial und sind, im Gegensatz zur Kernfusion, bereits heute verfügbar. Eine Umstellung der Energieversorgung braucht jedoch Zeit. Aus diesem Grund ist es wichtig, schon heute mit dem Aufbau einer sauberen, sicheren und zukunftsfähigen Energieversorgung zu beginnen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Potenzial der erneuerbaren Energien</strong> Sonne,Wasser, Wind, Biomasse und Erdwärme bieten jährlich ein vielfaches Potenzial im Vergleich zum weltweiten Energieverbrauch. Allein die Sonneneinstrahlung auf die Erde übertrifft den Bedarf um das 15 000fache. Die Nutzung und der forcierte Ausbau der erneuerbaren Energien sind der einzige energieund klimapolitisch sinnvolle Weg, die Lebensqualität auf unserem Planeten zu erhalten. Die Enquetekommission des Deutschen Bundestages hielt es schon 1990 für realistisch, dass bis zum Jahr 2050 rund 70 Prozent der Gesamtenergie aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Bis zum Jahr 2020 ließen sich alleine mit 25 000 modernen Windturbinen etwa 25 Prozent des dann benötigten Strombedarfs decken. In Schleswig-Holstein werden bereits Mitte 2000 über 18 Prozent des landesweit benötigten Stroms aus Windkraft erzeugt, im Kreis Nordfriesland sogar um die 70 Prozent.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Schadstoffeinsparung</strong> Jede mit Windturbinen erzeugte Kilowattstunde spart die Verbrennung fossiler Rohstoffe. Die dadurch eingesparten Schadstoffe verglichen mit einem Braunkohlekraftwerk belaufen sich bei einem Windpark mit 6 Megawatt installierter Leistung auf jährlich ca.: 10 Mio. kg Kohlendioxid, 67 450 kg Schwefeldioxid, 26 600 kg Stickoxide, 8 550 kg Kohlenmonoxid und 1 710 kg Staub. Im Vergleich zu einem Atomkraftwerk spart dieser Windpark 29 kg Atommüll im Jahr.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Schallentwicklung</strong> Die von Windkraftwerken ausgehenden Schallemissionen sind ein wesentlicher Faktor in der Planungsphase. In der technischen Anleitung zum Schutz vor Lärm (TA-Lärm) sind konkrete Vorgaben für Geräuschpegel festgelegt, die in Wohn-,Misch- und Gewerbegebieten nicht überschritten werden dürfen. Um eine Baugenehmigung zu erhalten, ist die Einhaltung dieser Grenzwerte durch ein Gutachten nachzuweisen. In Einzelfällen ist es heute auch möglich, bei Anlagen, die schon in Betrieb sind, die Einhaltung der Grenzwerte zu den vorgegebenen Zeiten im Nachhinein sicherzustellen, beispielsweise durch eine Drehzahlreduzierung. Außerdem überlagern Umgebungsgeräusche von rauschenden Bäumen und Büschen sowie Straßen und sonstige Alltagsgeräusche die Lärmentwicklung von Windenergie- Anlagen. Deshalb ist mit keiner nennenswerten Beeinträchtigung durch Lärmentwicklung zu rechnen. Moderne, leistungsstarke Turbinen sind besser gedämmt und laufen langsamer als ältere Modelle, womit das Problem der Lärmemissionen weitgehend an Bedeutung verloren hat.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Schattenwurf </strong>Bezeichnung des sich bewegenden Schlagschattens, der bei Sonnenschein von den Rotorblättern ausgeht. Der Schattenwurf ist abhängig von den Wetterbedingungen, der Windrichtung und dem Sonnenstand sowie dem Betrieb der Anlage. Unterschieden wird zwischen der theoretisch maximal möglichen Einwirkzeit, wobei stets Sonnenschein, eine ungünstige Windrichtung und drehende Rotoren vorausgesetzt werden, und der realen Einwirkzeit, in welcher der Schatten unter normalen Wetterbedingungen berechnet wird. Untersuchungen haben ergeben, dass Schattenwurfzeiten nur 20 Prozent der theoretisch möglichen absoluten Schattenwurfdauer von maximal 30 Stunden im Jahr betragen. Bei Grenzfällen ist im Baugenehmigungsverfahren mit einem Gutachten nachzuweisen, dass keine unzulässigen Schattenemissionen auftreten. Im Vergleich zu Windturbinen ist der von Bäumen und Laternen am Wegrand ausgehende Schattenwurf während einer Auto- oder Zugfahrt wesentlich intensiver.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Subventionen</strong> Als sich die Bundesregierung nach den Ölpreiskrisen zum Ausbau der Atomkraft entschloss, flossen massiv Gelder in die nukleare Entwicklung und den Bau der Reaktoren (insgesamt mehr als 160 Mrd. DM bis Ende 1995). Gegenwärtig erhält die Atomindustrie noch Unterstützung in Milliardenhöhe und zwar in Form von steuerfreien Rückstellungen, Zuschüssen für die Forschung und indiskutabel niedrigen Versicherungsprämien. Auch in die Steinkohle fließen nach wie vor Milliarden, bis zum Jahr 2005 allein 69Mrd.DM. Die Steinkohle hat ihren Beitrag zum Wiederaufbau Deutschlands in der Nachkriegszeit geleistet, was nicht vergessen werden soll, aber auch kein Argument für eine Dauersubventionierung sein darf. Es gibt legitime Gründe für eine staatliche Lenkung von Finanzhilfen im Energiesektor. Für den Fall der Unterstützung erneuerbarer Energien bedeutet dies lediglich, dass Gelder im Staatshaushalt umgelenkt werden, welche aufgrund der externen Kosten ohnehin die Staatskasse und damit den Steuerzahler belasten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Tourismus</strong> Die Auswirkungen von Windturbinen auf touristisch geprägte Gebiete werden oft falsch eingeschätzt. Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, dass auch Touristen die modernen Ökokraftwerke eher positiv bewerten und es keinen Zusammenhang zwischen dem Touristenaufkommen und der Anzahl von Windturbinen vor Ort gibt. Besichtigungstouren und Windmill-Climbing sowie Aussichtsplattformen auf den Anlagen können das touristische Angebot sogar wesentlich bereichern. Darüber hinaus stehen Windmühlen auch als Zeichen für eine ökologisch orientierte Entwicklung und Umweltschutz, was gerade in Tourismusgebieten zu einem positiven Image beiträgt.</li>
</ul>
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		<title>Fakten zur Windenergie &#8211; Teil2</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 19:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Globale Verantwortung Die Zukunftsenergien Sonne,Wasser, Wind, Biomasse und Erdwärme sind technisch leicht beherrschbar und erfordern – im Gegensatz zur Atomkraft – weder heute noch in Zukunft eine Missbrauchskontrolle. Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie setzt Deutschland als viertgrößte Industrienation positive Signale. Der Einstieg in die Nutzung regenerativer Ressourcen wird zu einer höheren Akzeptanz und damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Globale Verantwortung</strong> Die Zukunftsenergien Sonne,Wasser, Wind, Biomasse und Erdwärme sind technisch leicht beherrschbar und erfordern – im Gegensatz zur Atomkraft – weder heute noch in Zukunft eine Missbrauchskontrolle. Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie setzt Deutschland als viertgrößte Industrienation positive Signale. Der Einstieg in die Nutzung regenerativer Ressourcen wird zu einer höheren Akzeptanz und damit zu einer weltweit forcierten Verbreitung der Nutzung erneuerbarer Energien führen. <span id="more-13"></span>Diese Entwicklung ist über den Klimaschutz hinaus ein wirkungsvoller Beitrag für den internationalen Frieden und die Verbesserung der Lebensqualität weltweit.</p>
<ul>
<li><strong>Infraschall</strong> Bezeichnung für tieffrequenten Schall unterhalb des Hörbereichs des menschlichen Ohres (&lt; 30 Hz). Die Messbarkeit stellt seit den 70er Jahren kein Problem mehr dar. Typische Quellen in der durch Technik geprägten Umwelt des Menschen sind alle Arten von Maschinen: Autos, Flugzeuge, Züge oder Produktionsmaschinen. In der Natur wird Infraschall durch Gewitter,Wasserfälle oder auch Wind-Turbulenzen an Gebäuden erzeugt. Eine Gesundheitsgefährdung tritt jedoch erst bei einem dauerhaften Schalldruckpegel von über 130dB auf.Messungen an Windturbinen ergaben, dass diese Werte bei weitem nicht erreicht werden und unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Abstände kaum noch messbar sind. Die ständige Präsenz von Infraschall im menschlichen Lebens- und Arbeitsbereich führte zu einer ausführlichen Untersuchung des Bundesgesundheitsamtes. Das Ergebnis: Niemand muss von einer unterschwelligen, gesundheitsschädlichen Gefährdung durch Infraschall ausgehen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Klimaschutz </strong>Kohlendioxid (CO2) ist hauptverantwortlich für den weltweiten Treibhauseffekt. Der Anteil der Stromproduktion an den CO2-Emissionen in Deutschland liegt bei rund ein Drittel der Gesamtemissionen. Durch Windstrom lässt sich ein Großteil der von der Bundesregierung angestrebten Klimaschutzziele erreichen. 1999 hat die Windenergie bereits mit drei Prozent zur Vermeidung von CO2 beigetragen, im Jahr 2005 werden es über fünf Prozent und langfristig über 50 Prozent sein.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Kosten der Windenergie</strong> Windkraftanlagen- Betreiber erhalten seit April 2000 gemäß dem »Gesetz zum Vorrang Erneuerbarer Energien« (Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG) eine Vergütung von 17,8 Pf/kWh, die – differenziert nach der Ertragsstärke der einzelnen Standorte – nach frühestens vier Jahren auf 12,1 Pf/kWh absinkt. Berücksichtigt man die Kosten für Betrieb und Wartung der Anlagen, so ist diese Vergütung eher knapp bemessen, sichert den Windmüllern jedoch den Betrieb ihrer Anlagen. Die Kosten für den aufgekauften Windstrom sowie eventuelle Investitionen zum Ausbau ihrer Stromnetze können die Energieversorger bundesweit auf alle Übertragungsnetzbetreiber umlegen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Landschaftsbild</strong> Das Landschaftsbild ist seit jeher von Menschen gemachten Veränderungen unterworfen.Wasser- und Windmühlen beispielsweise sind seit Generationen Teil unserer Kulturlandschaft. Noch um 1900 haben allein 30 000 historische Windmühlen in Nordwestdeutschland das Landschaftsbild bereichert. Durch Abholzung und Braunkohletagebau wurden große Flächen der Landschaft bei uns und in anderen Ländern unwiederbringlich zerstört. Das Ausmaß der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes ist jedoch stets eine subjektive Empfindung des Menschen.Während manche von den gigantischen Ausmaßen des Braunkohletagebaus und seinen riesigen Baggern begeistert sind, schwärmen andere von Hochgeschwindigkeitszügen und wieder andere von exzellenten Straßen durch schöne Landschaften. Nichts hat unsere Umwelt so geprägt wie die Mobilisierung und Elektrifizierung. Über 180 000 Strommasten stehen verteilt über das gesamte Bundesgebiet. Die rund 8 500 von vielen Deutschen als ästhetisch schön empfundenen Windturbinen sind dagegen nur ein Bruchteil. Außerdem werden die Anlagen nicht willkürlich aufgestellt. Die Regionalplanung und kommunale Flächennutzungsplanung bieten genügend Instrumente, so dass Belange des Landschafts- und Naturschutzes in ausreichendem Maße unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der betroffenen Träger öffentlicher Belange berücksichtigt werden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Leistung</strong> der Windenergie Der technische Fortschritt, speziell der Windenergie, ist enorm: Moderne Windturbinen arbeiten leise und effektiv: Eine einzige 1 500 kW-Anlage produziert je nach Standort drei bis fünf Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Damit versorgt sie zwischen 1 000 und 2 000 Vier-Personen-Haushalte oder zwei bis drei Elektroloks der Deutschen Bahn AG. Die größte seriengefertigte Windturbine hat mittlerweile eine Nennleistung von 2 500 Kilowatt. Außerdem werden bereits Konverter in der Leistungsklasse drei bis fünf Megawatt entwickelt.</li>
</ul>
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		<title>Fakten zur Windenergie &#8211; Teil1</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 19:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>solar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bedeutung der erneuerbaren Energien wird stetig zunehmen. Schon in den letzten Jahren rückte die Nutzung von Wasser, Wind, Sonne und Biomasse immer stärker in das Bewusstsein der Menschen. Ihr Einsatz und der weitere Ausbau wird außerordentlich positiv gesehen. Dem Wunsch nach einer intensiveren Nutzung regenerativer Energien stehen jedoch auch eine Reihe von Fragen gegenüber.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung der erneuerbaren Energien wird stetig zunehmen. Schon in den letzten Jahren rückte die Nutzung von Wasser, Wind, Sonne und Biomasse immer stärker in das Bewusstsein der Menschen. Ihr Einsatz und der weitere Ausbau wird außerordentlich positiv gesehen. Dem Wunsch nach einer intensiveren Nutzung regenerativer Energien stehen jedoch auch eine Reihe von Fragen gegenüber.<span id="more-12"></span></p>
<p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat deshalb die wichtigsten Fakten zur Windkraft von A bis Z in dieser Broschüre zusammengestellt.</p>
<ul>
<li><strong>Arbeitsplätze</strong> Die Windenergie, die 1999 rund zwei Prozent zur nationalen Stromerzeugung beisteuerte, beschäftigt bereits heute mehr als 25 000 Menschen. In der Atomwirtschaft, deren Reaktoren im gleichen Jahr rund 31 Prozent des bundesdeutschen Strombedarfs deckten, arbeiten rund 40 000 Beschäftigte – die Windkraft hat einen zehnfach höheren Arbeitsplatzeffekt als die Atomkraft. Nach Schätzung der IG Metall und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ist in Folge des Erneuerbaren-Energien- Gesetzes bundesweit mit rund 100 000 neuen Arbeitsplätzen zu rechnen. Eine Verdreifachung der erneuerbaren Energien in Europa besitzt ein Potenzial von zwei Millionen zusätzlichen Arbeitsplätzen. In Dänemark ist die Windenergieindustrie die drittgrößte Exportbranche, sie liegt noch vor der traditionellen Fischerei-Industrie.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Diskoeffekt</strong> An sonnigen Tagen kann der Diskoeffekt im Nahbereich von Windturbinen in Form von Lichtreflexen an den Rotorblättern auftreten. Diese Lichtreflexe sind jedoch nur zufällig und kurzzeitig wahrnehmbar.Mit einer Beeinträchtigung über mehrere Stunden ist nicht zu rechnen. Verursacht wird dieser Effekt im Allgemeinen durch spiegelnde Oberflächen. Die Hersteller tragen mittlerweile matte Farben auf die Rotorflächen auf, so dass der Diskoeffekt bei neueren Maschinen keine Rolle mehr spielt. 53 Energiebilanzen von Kraftwerken Mit einer Windkraft-Anlage lässt sich während der 20jährigen Nutzungszeit rund 20 bis 100 mal soviel Energie gewinnen wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung verbraucht wird. Bei konventionellen Kraftwerken beträgt dieser »Erntefaktor« nur 0,3 bis 0,4, da während des Betriebs ständig Energie in Form von Rohstoffen zugeführt werden muss. An einem guten Standort kann eine Windturbine schon in knapp vier Monaten die für Herstellung, Betrieb und Entsorgung verbrauchte Energie wieder erzeugen. Nicht zu vergessen: Am Ende der Betriebszeit ist die Anlage einfach abzubauen und wiederoder weiterzuverwenden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Energiesparen</strong> Der Einsatz erneuerbarer Energien und intensive Energiesparmaßnahmen müssen sich ergänzen. Jede eingesparte Kilowattstunde konventioneller Energie muss erst gar nicht durch regenerative Energien ersetzt werden. Energieeinsparung ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Das Potenzial der Einsparmaßnahmen in Deutschland liegt bei rund einem Drittel des heutigen Verbrauches. Alleine durch die Stand-by-Funktion in elektrischen Geräten werden jährlich über zwanzig Milliarden Kilowattstunden verschwendet – das entspricht der gesamten Stromproduktion der vier ältesten deutschen Atomkraftwerke.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Externe Kosten</strong> Unter Externen (sozialen) Kosten versteht man die Kosten, welche nicht in die betriebswirtschaftliche Preisberechnung einfließen, sondern von der Allgemeinheit getragen werden. Ein Ausgleich durch die Verursacher erfolgt nicht. Bezogen auf den Energiesektor gehören hierzu unter anderem Tankerhavarien, Säuberung verstrahlter und verschmutzter Gebiete und politische sowie militärische Sicherung der Zugänge zu den Rohstoffen. Diese Kosten, welche nur bei der Versorgung mit fossilen Energien entstehen, sind großenteils nur schwer zu quantifizieren und fließen bislang nicht in die Preise der konventionellen Stromerzeugung ein. Würden sie jedoch berücksichtigt, verteuerte sich die Stromerzeugung bei Kohle und Atomkraft um fünf bis 60Pf/kWh. Derzeit zahlt die Allgemeinheit diese ökologischen und politischen Folgekosten mit ihren Steuergeldern. Durch die Nutzung regenerativer Energien werden Schadstoffträchtige Brennstoffe und daraus resultierende Umwelt- und Gesundheitsschäden sowie Import-Abhängigkeiten bei Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran vermieden. Jede eingespeiste Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien hat also einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen. Die erneuerbare Energiegewinnung bräuchte den vielbeschworenen Wettbewerb nicht zu fürchten, würden die Strompreise der ökologischen Wahrheit entsprechen. Bei einer korrekten volkswirtschaftlichen Gesamtbetrachtung – auch unter Einbeziehung der externen Kosten – ist die Windkraft neben der Wasserkraft schon heute die ökonomisch und ökologisch effektivste Stromquelle.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Flächenbedarf </strong>Bei einer jährlichen Stromerzeugung von rund 150 Milliarden Kilowattstunden hat die deutsche Braunkohle derzeit einen Flächenbedarf von rund 700 km2. Für die gleiche Strommenge würden Windkraft-Anlagen nur 15 Prozent dieser Fläche versiegeln. Das im Rheinland geplante Braunkohleprojekt Garzweiler II soll auf einer knapp 50 km2 großen Fläche 40 Jahre lang jährlich rund 30 Mrd. kWh liefern. Würde man eine Fläche gleicher Größe mit 30 000 Windturbinen der 1,5-MW-Klasse bebauen, könnten diese Anlagen jährlich 90 Mrd. kWh Strom erzeugen – das Dreifache des Braunkohle- Tagebaus Garzweiler II. Darüber hinaus kann die Fläche unter den Anlagen landwirtschaftlich genutzt werden.</li>
</ul>
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