Photovoltaik – Prinzip

Albert Einstein erhielt 1921 den Nobelpreis nicht – wie oft vermutet – für die Relativitätstheorie, sondern für seine Deutung des photoelektrischen Effekts. Ein Geniestreich, der heute unter dem Begriff Photovoltaik (PV) zur umweltfreundlichen Nr. 1 in der Energieerzeugung avanciert.

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom, die auf einer physikalischen Reaktion basiert. Die Leistung bei diesem äußerst spannenden Prozess übernehmen die Solarzellen, die in Photovoltaik-Modulen üblicherweise in Reihe zusammengeschaltet sind.

Fast 95 % aller Solarzellen bestehen aus dem Halbleitermaterial Silizium, das als zweithäufigstes Element der Erdrinde in Hülle und Fülle vorhanden ist. Eine Solarzelle besteht aus zwei Schichten: einer negativ und einer positiv dotierten Lage. Trifft das Sonnenlicht auf die Solarzelle, wird eine physikalische Reaktion ausgelöst, in deren Folge diese Gleichstrom erzeugt. Da die meisten elektrischen Geräte genau wie das Elektrizitätsnetz mit Wechselstrom arbeiten, ist eine Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom mit entsprechender Spannung notwendig. Diesen Prozess übernimmt ein Wechselrichter. Und schon fließt sonniger Strom, den man im Haushalt sofort verbrauchen, in Batterien speichern oder ins öffentliche Stromnetz einspeisen kann.

Eine Photovoltaik-Anlage ist also Ihre Direktleitung zur Sonne.

One Response to “Photovoltaik – Prinzip”

  1. 1
    Andreas Says:

    Hallo,

    seit wann kann Wechselstrom in Batterien gespeichert werden?

    “Diesen Prozess übernimmt ein Wechselrichter. Und schon fließt sonniger Strom, den man im Haushalt sofort verbrauchen, in Batterien speichern oder ins öffentliche Stromnetz einspeisen kann.”

    Meines Wissens lässt sich nur Gleichstrom in Accumulatoren speichern.

    MfG
    Andreas Henning

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